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Rekordbeteiligung

Bundesministerin Julia Klöckner probiert mit Tanja Angstenberger (rechts) und Daniel Schneider das Hefezopf-Flechten. Foto: Forum Moderne Landwirtschaft.

 

Spitzentreffen des internationalen Agribusiness‘, eine überaus starke Präsenz der Bundespolitik und eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum: Die Internationale Grüne Woche Berlin hat auch 2019 ihren Stellenwert als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterstrichen. Rund 400.000 Messe- und Kongressbesucher kamen in den zehn Messetagen, darunter etwa 85.000 Fachbesucher aus rund 75 Ländern. Das Publikum zeigte sich konsumfreudig und gab mehr als 51 Millionen Euro aus. Das diesjährige Partnerland Finnland bilanzierte einen erfolgreichen Messeverlauf mit großem Interesse an den Produkten der arktischen Landwirtschaft.

Die 84. Grüne Woche fand vom 18. bis 27. Januar mit der Rekordbeteiligung von 1.750 Ausstellern aus 61 Ländern auf 125.000 Quadratmetern Hallenfläche statt. Besonders prägnant war in diesem Jahr die Präsenz der Bundespolitik. Bundesministerin Julia Klöckner probierte sich gemeinsam mit Tanja Angstenberger, Mitglied der Bäckernationalmannschaft, erfolgreich im Hefezopf-Flechten und hob das positive Image des Bäckerhandwerks hervor: „So eine sympathische Branche. Gibt es eigentlich jemanden, der die Bäcker nicht mag?“ „Die Internationale Grüne Woche 2019 war für die Deutschen Innungsbäcker ein gelungener Jahresauftakt“, sagte Präsident Michael Wippler. „Unsere Schaubackstube war nicht nur für Verbraucher ein Publikumsmagnet, sondern auch für zahlreiche hohe politische Besuche. Dass uns sowohl die Bundesernährungsministerin Klöckner als auch die neue CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer besuchten, setzt ein eindeutiges Signal für die Backbranche.“

Rund 1.100 junge Besucher backten im Backbus unter fachkundiger Anleitung und informierten sich über ausgewogene Ernährung. Backender Gast auf der Bühne war der Berliner Azubi Julien Busch, der dem Nachwuchs erklärte, was im Brötchen drin ist und warum er sein Studium hinwarf, um Bäcker zu werden.

„Wir konnten so viele politische Gespräche führen wie noch nie“, fasst Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider zusammen. „Volle Stände und interessierte Besucher aus Politik und Gesellschaft zeigen uns, dass wir die richtige Ansprache gewählt hatten.“ Die vergangene Grüne Woche beweise wieder einmal, dass das Bäckerhandwerk ganz vorne mitspielt und man in lockerer Atmosphäre Positionen an den Mann oder die Frau bringen könne. „Wir bedanken uns ausdrücklich für die großartige Unterstützung an unseren Ständen durch den Landesverband Berlin-Brandenburg, die Berliner ADB-Schule, die Brotprüfer sowie zahlreiche weitere Branchenexperten.“

Besonders prägnant war in diesem Jahr die Präsenz der Bundespolitik, an der Spitze Auftritte von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier auf dem Zukunftsforum ländliche Entwicklung und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Global Forum for Food and Agriculture mit 75 Landwirtschaftsministern aus allen Kontinenten.

 

 

 

 

Am Stand der Deutschen Innungsbäcker wurde das Bauernbrot, das offizielle Brot des Jahres 2019, feierlich mit prominenten Kollegen aus dem Bäckerhandwerk angeschnitten.