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Ja zur Bäko-Zukunft

Die erste Hürde ist genommen: Die Generalversammlung der Bäko-Zentrale Süddeutschland hat die Verschmelzung mit der Bäko-Zentrale Nord einstimmig genehmigt. Dort steht die Entscheidung am 28. Juni an. Holger Knieling, geschäftsführender Vorstand, sprach angesichts des Endes der Eigenständigkeit nach 106 Jahren von einem historischen Ereignis, bei dem aber kein Grund zu Wehmut bestehe. „Unsere Ausrichtung ist ganz klar nicht museal, sondern in die Zukunft gerichtet“, gab er die Richtung vor.

„Wenn wir nun heute den ersten formellen Schritt zur gemeinsam zu gestaltenden Bäko-Zentrale machen, dann ist dies das Ergebnis vielfältiger und sicher nicht immer einfacher Beratungen“, sagte Knieling. „Diese waren aber immer geprägt von dem Ziel, auf Augenhöhe einen Weg zu finden, um heute diese Ergebnisse vorlegen zu können.“ Besonderer Dank gelte Norbert Hupe und seinem Team der Bäko-Zentrale Nord, für das vielfältige Miteinander im Laufe des Jahres, von dem vieles nach außen hin nicht erkennbar gewesen sei.

Die Verschmelzung soll rückwirkend zum 1. Januar 2018 erfolgen. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die übernehmende Genossenschaft die Bäko-Zentrale Nord, die übertragende Genossenschaft die Bäko-Zentrale Süddeutschland. Die Bäko-Zentrale als Zentraleinheit der gesamten Bäko-Organisation und Basis gemeinsamen Handelns wird ihren Sitz in Duisburg und eingetragene Zweigniederlassungen in Ladenburg, Nürnberg und Rellingen haben.

Auch auf die wirtschaftliche Situation ging Knieling in seiner Rede ein: Die beiden Bäko-Zentralen kamen zusammen auf insgesamt knapp 1,5 Mrd. Euro Umsatz. Mit den 15 Bäko-Genossenschaften realisierten der Südbereich 637 Mio. Euro Umsatz, was einem Wachstum von 1,6 % entspricht. „Auch dies ist zweifellos noch ausbaufähig“, sagte Knieling. „Neue Strukturen werden hier sicher auch neue Chancen mit sich bringen.“

Fast 9,2 Mio. Euro wurden für das Geschäftsjahr 2017 an Vergütungen an die Mitglieder im Süden ausgeschüttet.

Foto: Bäko-Zentrale Süd