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Neujahrsbrezel für Laschet

Die Vorstandsmitglieder des Rheinischen Bäckerhandwerks mit Ministerpräsident Armin Laschet in der Staatskanzlei NRW. Foto: Susanne Kosche, Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks

 

Der Vorstand des Verbandes des Rheinischen Bäckerhandwerks hat eine traditionelle Neujahrsbrezel, als Symbol für Tradition und Verbundenheit, an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet überreicht. „Verbunden sind wir mit Ihnen und Ihren politischen Entscheidungen“, so Landesinnungsmeister Jörg von Polheim, „weil Sie, Herr Ministerpräsident, im Gegensatz zu vielen anderen Politikern den Worten Taten haben folgen lassen und sich stark für Bürokratieabbau einsetzen“. Nicht im Einklang mit diesem Vorhaben stehe allerdings die seit dem 1. Januar 2020 bestehende Bonausgabepflicht für Einzelhändler und auch für Bäcker, so der Verband. Laschet zeigte großes Verständnis für die Belange des Bäckerhandwerks und sagte zu, sich über die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung, die § 148 der Abgabenordnung zulässt, zu informieren.

Dabei hätte es dieser Regelung gar nicht bedurft, weil die seit dem 1. Januar 2020 vorgeschriebenen Kassensysteme jeden Kassiervorgang manipulationssicher aufzeichnen, so der Verband. Ein weiteres Anliegen des Verbandes waren die hohen Kosten für Lebensmittelkontrollen, die pro Stunde derzeit 80 Euro plus Fahrtkosten für jede Bäckerei verursachen würden; auch ohne Beanstandungen. Die solle wieder rückgängig gemacht werden. Der Sachverhalt sei vergleichbar mit einer Polizeikontrolle, bei der der Polizist den Autofahrer zur Kasse bitte, auch wenn er korrekt gefahren ist und keinerlei Verkehrsverstoß vorliege, so der Verband.