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Ireks neues Sudhaus

Innenansicht des neues Sudhauses  in Kulmbach mit Verdampferkolonnen für die Malzextraktherstellung. Foto: Ireks

 

Die hauseigene Malzextraktherstellung und -veredelung von Ireks ist laut Firmenangaben ein Alleinstellungsmerkmal in der Backzutatenbranche dar. Damit man der stetig steigenden Nachfrage nach dieser Produkten gewachsen sei, habe man einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau eines Sudhauses investiert, das jetzt in Betrieb ging. Das Sudhaus umfasse einen 35 Meter hohen Neubau. In dem Gebäude ist die neue Malzextraktherstellung inklusive der dafür benötigten Verdampferkolonnen untergebracht. Sie werden mit der Abwärme des ebenfalls neuen Blockheizkraftwerks beheizt. Der CO₂-Ausstoß könne mit der neuen Anlage um rund 1.000 Tonnen im Jahr verringert werden.

Dass der Bedarf an veredelten Malzprodukten steige, liege nicht zuletzt daran, dass diese traditionellen Naturprodukte unter dem Stichwort „Clean Label“ in der Verbraucherwahrnehmung sehr positiv belegt seien, so Ireks. Neben der Herstellung und Veredelung der Malzextrakte sei im neuen Sudhaus zudem die Produktion von flüssigen Sauerteigen untergebracht. Die Automatisierung des Herstellungsprozesses sorge für eine signifikante Steigerung der Produktsicherheit und Homogenität bei gleichzeitig größerer Produkt- und Aromavielfalt, verspricht das Unternehmen. Es würden neue Fermenter unterschiedlicher Größe installiert, sodass auch kleinere Chargen produziert werden könnten, um auf die individuellen Kundenanforderungen aus verschiedenen Ländermärkten eingehen zu können.

Durch die Investition könne man ressourcenschonender produzieren und sei deutlich flexibler. Denn die Automatisierung führe zu einer Erhöhung der Verfügbarkeit der Produktion und ermögliche größte Vielfalt bei Rohstoffen und Rezepturen.