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Nachhaltiger Außer-Haus-Markt

Die Internorga mit Ideen und Konzepten, die kritischen Kundennachfragen Rechnung tragen. Foto: Hamburg Messe und Congress Michael Zapf

 

Regionale Herkunft, transparente Transportwege, umweltgerechte Verpackungen, Zutaten und Herstellungsprozesse, die Vermeidung von Plastik und Abfall – Kriterien des Außer-Haus-Verzehrs, die in Zeiten des Klimawandels vom Kunden zunehmend kritisch hinterfragt. Die Internorga präsentiert vielfältige Trends, Konzepte und Produkte zu diesen Themen. Die Stichworte sind: Plantarismus, Transparenz bei Lieferketten, nachhaltige Netzwerke und Verarbeitung.

Vegan bis vegetarisch

Plantarismus hält Einzug in den Außer-Haus-Markt Experten sind sich einig: Jeder Gastronom sollte heutzutage ein vegan-vegetarisches Gericht aufder Speisekarte haben. Wie der optimale Einsatz pflanzlicher Gerichte in der Gemeinschaftsverpflegung aussehen kann, zeigt der Sieger des Internorga Zukunftspreises 2018 – das Betriebsrestaurant des Modekonzerns Esprit e*lounge. Ausschlaggebende Kriterien waren die Faktoren Ökologie und Wirtschaftlichkeit, die bei der e*lounge im Einklang mit biologischen und fleischlosen Angeboten stehen. Dass der monatliche Veggieday zu den Top-Umsatztagen zählt, unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung der pflanzlichen Lebensweise für das Gastgewerbe.

Transparente Lieferwege und „Back2Nature“

Auch transparente Lieferketten werden vom Gast verstärkt eingefordert. „Der Gast möchte wissen, woher das Fleisch auf seinem Teller kommt und Informationen zur Tierhaltung und weiteren relevanten Faktoren erhalten, damit er beim Essen ein gutes Gefühl hat,“ bestätigt Horst Krawutsche, Geschäftsführer von Mammut Catering und Aussteller auf dem Grill & BBQ Court der Messe. Ein weiterer Trend in diesem Kontext ist ‚Back2Nature‘ – die laut der Branchenuntersuchung Internorga FoodZoom gewünschte Besinnung vieler Menschen zurück zur Natur und die natürliche Verarbeitung von Lebensmitteln. Dieser Trend zeigt sich in Restaurants, die ihr Gemüse in eigenen Vitrinen oder auf dem hauseigenen Dach anbauen, wodurch der Gast direkten Einblick zur Herkunft der Zutaten erhält.

„Gastronomen sind heute gut beraten, sich im Sinne ihrer Gäste intensiv mit der Herkunft der Lebensmittel zu beschäftigen, die sie für ihre Gerichte verwenden. Dafür eignet sich die Zusammenarbeit mit vertrauensvollen und verantwortungsbewussten Lieferanten aus ihrer Region. Als Internorga bieten wir ihnen die ideale Branchen-Plattform, um neue Zulieferer kennenzulernen, Produkte zu testen und sich ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen“, sagt Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Vom ressoursenschonenden Energiemanagement bis zur effizienten Spül- und Kühltechnik

Die Auswahl an ressourcenschonenden Produktlösungen nimmt stetig zu und reicht von Energiemanagementsystemen über effiziente Spül- und Kühltechnik bis hin zu wassersparenden Duschvorrichtungen. Auch die Lebensmittelverschwendung ist ein Thema der Branche. Und so stehen Digitale Organisationssysteme, die Sensibilisierung von Mitarbeitern zu diesem Thema sowie die Strategien zur Vermeidung von Plastikartikeln heute auf der Prioritätenliste vieler Unternehmer ganz oben. Neben dem Kostenvorteil, den diese Einsparungsmaßnahmen für Betriebe langfristig mit sich bringen, tragen sie zudem zur Differenzierung im dynamischen Wettbewerbsumfeld und somit zur Umsatzsteigerung bei.