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Fusion gebilligt

Die Fusion der beiden Bäko-Zentralen ist in trockenen Tüchern. Heute stimmte auch die Generalversammlung der Bäko-Zentrale Nord einstimmig der Verschmelzung mit der Bäko-Zentrale Süddeutschland rückwirkend zum 1. Januar 2018 zu. Künftig firmiert die Genossenschaft mit 28 Regionalgenossenschaften schlicht und klar unter Bäko-Zentrale e.G. mit Sitz in Duisburg und Zweigniederlassungen in Ladenburg, Nürnberg und Rellingen.

„Wir handeln aus strategischen Gründen, nicht aus wirtschaftlicher Not“, warb Vorstandsvorsitzender Norbert Hupe vor den Mitgliedern für die Fusion. Die Zahl der Kunden der Bäkos sei rückläufig, der Umsatz je Betrieb jedoch deutlich größer geworden. Auch die regionalen Bäkos und die Zulieferer würden größer, darum sei eine starke Bäko-Zentrale nötig. Die Verschmelzung soll die Bäko-Zentrale durch verbesserte Prozesse und eine stärkere Einkaufsmacht noch wirtschaftlicher machen.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehört nach Hupes Ansicht nun eine einheitliche IT-Infrastruktur sowie ein einheitliches Warenwirtschaftssystem. Ein gemeinsames Preis- und Vergütungssystem soll es ab 1. Januar 2019 geben. Hupe: „Bei den künftigen Aufgaben und Betriebsabläufen soll jeweils der Grundsatz gelten, dass das Beste aus beiden Zentralen die Benchmark darstellt.“

Auch die Zahl von Vorständen und Aufsichtsräten wird sich im Zuge der Fusion reduzieren. Vorstand und Aufsichtsrat sind künftig paritätisch mit Mitgliedern aus den ehemaligen Zentralen Nord und Süddeutschland besetzt. Vorstandsmitglieder sind Norbert Hupe, der auch Vorstandssprecher ist, und Holger Knieling, der im Februar 2019 in den Ruhestand geht. Dann übernimmt Gunter Hahn seine Position als geschäftsführendes Vorstandsmitglied.