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Braun mit 11 % Plus

Die Martin-Braun-Gruppe erzielte unter der Leitung von Dr. Detlev Krüger (Foto) im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzplus von 11,0 %. Ein Teil dieses Wachstums sei durch Zukäufe bedingt, heißt es im Geschäftsbericht 2017 der Braun-Mutter Dr. August Oetker KG. Zum 1. Oktober 2016 hatte die Unternehmensgruppe die Mehrheit der Anteile an Polen Gida erworben, dem Marktführer im türkischen Markt für Backzutaten. Organisch habe die Martin-Braun-Gruppe 2017 im Umsatz um 4,7 % zulegen und sich angesichts der Herausforderungen im Markt gut behaupten können.

Obwohl die Zahl der Handwerksbäckereien im deutschen Markt zurückgeht und damit das Traditionssegment der Martin-Braun-Gruppe schrumpft, habe die Gruppe das Vorjahresniveau erneut übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2018 geht die Martin-Braun-Gruppe insgesamt von deutlich steigenden Umsätzen aus. Dazu soll auch ein Innovationsmanagement beitragen, das 2017 installiert wurde, um die Markt- und Kundenbedürfnisse bei der Produktentwicklung besser berücksichtigen zu können.

„Aufgrund von Sortimentsanpassungen und dank der Tiefkühlstrategie begleitet Martin Braun den Strukturwandel des deutschen Kernmarktes erfolgreich“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Wesentliche Wachstumsimpulse seien jedoch auf die Internationalisierung des Geschäfts zurückgegangen, dieser Kurs soll weiter verfolgt werden. Mit Ausnahme der Schweiz seien in allen europäischen Regionen sowie in der übrigen Welt Umsatzsteigerungen erreicht worden.

Die Investitionen hätten deutlich über dem Niveau des Vorjahres gelegen. Der Schwerpunkt habe hierbei auf dem strategischen Geschäftsfeld der Tiefkühlbackwaren gelegen und betreffe vor allem die Werkserweiterung beim Hersteller von Premium-TK-Backwaren Wolf Butterback in Fürth.

Zur Martin-Braun-Gruppe gehören unter anderem die Marken Agrano, Braun, Cresco und Wolf Butterback.