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Bäko-Zentralen fusionieren

Die Meldung kam um heute 14:32 Uhr und wird die Bäko-Welt verändern: Bäko-Zentrale Nord und Bäko-Zentrale Süddeutschland planen zum 1. Januar 2018 eine Fusion. Damit geht ein Projekt in den Endspurt, über das schon mehr als 25 Jahre in der Branche diskutiert wird.

Was bislang bekannt ist: Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat beider Bäko-Zentralen haben sich am 19. September 2017 jeweils einstimmig dafür ausgesprochen, diese „historische Chance“ wahrzunehmen und grünes Licht für die weitere Vorbereitung einer Fusion gegeben. Künftig soll es nach den Plänen die Bäko-Zentrale eG als Zentraleinheit der gesamten Bäko-Gruppe geben. Der Sitz wird Duisburg sein, weitere Betriebsstätten wird es in Duisburg, Ladenburg, Nürnberg und Rellingen geben. Positiv für die Mitarbeiter: Im Rahmen der Fusion gibt es keine Planung von Standortveränderungen und es soll keine fusionsbedingten Kündigungen geben. Die Fusionsverträge sollen in den kommenden Monaten ausgehandelt werden, die Generalversammlungen 2018 dann die Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2018 beschließen.

Durch die Marktveränderungen der letzten Jahre, insbesondere durch den starken Rückgang bei den Backbetrieben, die tendenziell immer größer werden, der geringeren Anzahl und zugleich größer gewordenen Bäko-Regionalgenossenschaften und die Veränderungen auf Lieferanten- und Wettbewerbsebene, sei auch eine Veränderung bei den Bäko-Zentralen sinnvoll, heißt es in der Pressemitteilung. Erklärtes Ziel sei es, die „bedeutende genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation des Bäcker- und Konditorenhandwerks für die Zukunft noch besser aufzustellen und in ihrer Marktführerschaft zu bestätigen“.

Die neue Bäko-Zentrale hätte nach eigenen Angaben ein Umsatzvolumen von 1,4 Mrd. Euro,  12.852 backende Kunden und 270 Mitarbeiter.