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Bauen für den guten Zweck

Stolze viereinhalb Meter hoch ist das Lebkuchenhaus in der Memminger Rathaushalle. Foto: Konditorei Brommler

 

Wer hat das Größte? Die Stadt Memmingen! Die Rede ist vom wohl größten Lebkuchenhaus im Allgäu, vielleicht sogar in Deutschland, wie die Konditorei Brommler meldet. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Radiosender, der Kolping Akademie, vielen Kindergärten und örtlichen Handwerksbetrieben wurde das Siebendächer-Haus, ein Wahrzeichen der Stadt, aus Lebkuchen nachgebaut. Mit Zuckerguss verziert und winterlich dekoriert steht das fast 4,5 Meter hohe Lebkuchenhaus bis zum 22. Dezember in der dortigen Rathaushalle. „Wir wollen auf eine Art Danke sagen, die ganz praktisch weiterfließt in die Hände von Kindern, die wirklich bedürftig sind“, sagt Konditor Andreas Brommler. Und zwar mit einem Honiglebkuchen mit dem Bild des „Siebendächer-Lebkuchenhaus“. Den Verkaufserlös soll komplett gespendet werden.

Alle haben mit angepackt

Kaum sei die Idee geboren worden, habe man sich an die Arbeit gemacht, berichten die Gebrüder Brommler. Mehr als 500 große Lebkuchenplatten mussten gebacken werden. Mit Zuckerguss und Spritztüten wurden sie mit etwa 200 Kilogramm Süßigkeiten an 17 Kindergärten und Schulen der Region vergeteilt. Dort entstanden kleine Weihnachtsbäckereien und mehrere Hundert Kinder machten sich mit Begeisterung an das Verzieren und Dekorieren der Lebkuchenplatten. Anschließend sammelte die Konditorei die fertigen Lebkuchenplatten wieder ein. Für das Aufstellen und Anbringen der Lebkuchen zu einem Siebendächer-Haus standen viele Helfer und ein großes Gerüst bereit. Mit Begeisterung und einem Besucheransturm wurde das Haus feierlich zur Besichtigung freigegeben. Das Lebkuchenhaus kann während der Öffnungszeiten des Memminger Christkindlemarktes besichtigt werden.

 

Foto: Konditorei Brommler