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Ein Hoch auf das Brot

Welttag des Brotes: 3.100 eingetragene Brotsorten gibt es in Deutschland. Foto: AdobeStock

 

Zu Ehren dieser Vielfalt und des Brotes an und für sich wird heute wieder der Welttag des Brotes gefeiert. Initiiert vom Weltverband der Bäcker und Konditoren (International Union of Bakers and Confectioners UIBC) mit Sitz in Madrid. Warum gerade heute? Am 16. Oktober 1945 gründete sich die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen.  Das UIBC- Motto lautet: „Fiat panis“ – lateinisch für: „Es werde Brot“. Denn mit dem internationalen Aktionstag soll die Bedeutung des Brotes für die globale Ernährung in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt werden.

Die Deutsche Brotkultur ist weltweit einzigartig. Das beliebteste hierzulande ist das Mischbrot, auf Platz 2 liegt das Toastbrot, Platz 3 belegen laut Statistik Brote mit Körnern und Saaten. In 10.926 deutschen Betrieben arbeiten 270.400 Beschäftigte, 16.018 davon sind Auszubildende (Stand: 2018). Bei einem Konsum von knapp 56,5 Kilogramm Brot und Backwaren pro Haushalt in Deutschland stieg der Jahresumsatz im Bäckerhandwerk im Jahr 2018 auf 14,67 Mrd. Euro – das entspricht ca. 1.343.000 Euro pro Betrieb. Im Jahr 2018 kauften die privaten Haushalte in Deutschland rund 1.681.000 Tonnen Brot.
Das „Brot des Jahres 2019“ ist das Bauernbrot. Es ist ein echter Klassiker unter den Brotspezialitäten, verbindet Tradition, Emotion, Ökologie und Genusswert in bester Weise. Bei vielen Innungsbäckern ist das Bauernbrot traditionell fester Bestandteil der Brot-Kollektion. Seit sieben Jahren feiern die deutschen Innungsbäcker gemeinsam mit ihren Kunden auch den „Tag des Deutschen Brotes“, im Jahr 2020 wird er am 5. Mai begangen.