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Erfolgreicher Azubifinder

Die Stendaler Landbäckerei kann einen Teil der offenen Lehrstellen besetzen. Foto: Stendaler Landbäckerei

 

„Insgesamt werden in diesem Jahr 14 junge Menschen ihre Ausbildung bei uns beginnen“, sagt Andreas Bosse, Chef der Stendaler Landbäckerei. „Dabei handelt es sich um 11 Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk und drei Bäckerinnen und Bäcker.“ Damit bildet der Betrieb 2019 mit seinen 104 Filialen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen und rund 600 Mitarbeitern insgesamt 46 Jugendliche aus. Sieben der ausgelernten Azubis konnten dieses Jahr übernommen werden. „Wir sind sehr viel auf Ausbildungs- und Orientierungsmessen vertreten und sprechen dort Schüler an“, sagt Kirstin Gessert, verantwortlich für Marketing bei der Stendaler Landbäckerei. „Außerdem werben wir in Ausbildungsmagazinen und in den Social Medias.“ Zudem arbeite man mit den ansässigen Schulen zusammen, biete Schnuppertage und Führungen durch die Produktion an. „Somit konnten wir zumindest einen Teil der offenen Lehrstellen besetzen“, so Gessert.

Ende 2015 geriet das Unternehmen in die Schlagzeilen, weil die Gewerkschaft Nahrung-Genuss Gaststätten (NGG) ihr vorwarf, nicht alle Angestellten nach Tarif zu bezahlen und sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat überworfen hatte. Das neunköpfige Team wurde entlassen und abgefunden.