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Brita auf Expansionskurs

Die Firmenzentrale der Brita Gruppe in Taunusstein. Foto: Brita GmbH

 

Bei Brita, dem weltweit tätigen Experten für Trinkwasseroptimierung und -individualisierung, stehen die Zeichen weiter auf Expansion, Innovation und Investition, meldet das Unternehmen aus Taunusstein. Dazu zählten eine erfolgreich gestartete Tochtergesellschaft in Südkorea, die Erschließung und Weiterentwicklung der Ultrafiltrationstechnologie gegen Bakterien und Viren und der Einstieg in die größte Infrastrukturinvestition der Unternehmensgeschichte. Insgesamt belief sich der Umsatz der Brita Gruppe auf währungsbereinigt 482 Millionen Euro. Das bedeutet einen Rückgang von -4,0 Prozent (währungsbereinigt: -2,4 Prozent) gegenüber Vorjahr.

Zur Brita Gruppe gehörten im vergangenen Geschäftsjahr 28 nationale und internationale Tochtergesellschaften und Betriebsstätten, vier Produktionsstätten und Vertreiber in mehr 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten. „Bedingt durch massive Einmaleffekte in unserem größten Markt China, der sehr dynamisch, aber auch manchmal sehr herausfordernd sein kann, haben wir unsere ehrgeizigen Umsatzziele 2018 in der Gruppe trotz vieler sehr positiver Entwicklungen nicht realisieren können“, sagt Brita CEO Markus Hankammer. Eine schnelle und gründliche Analyse habe gezeigt, dass man bereits im Laufe des vierten Quartals 2018 zum Wachstumspfad zurückkehren würde. Das habe sich bewahrheitet, und auch über die ersten vier Monate 2019 habe man an den sehr starken Wachstumstrend wieder mehr als nur angeknüpft.

Südkorea weiterer Senkrechtstarter in Asien

Das erklärte strategische Ziel, sich in Asien ein „zweites Zuhause“ zu schaffen, hat das mittelständische Traditionsunternehmen in den vergangenen fünf Jahren zügig realisiert. „Nach Japan, Taiwan, China, Hongkong und ersten zukunftsträchtigen Schritten auf dem indischen Subkontinent sehen wir mit großer Freude unsere junge Brita-Mannschaft in Südkorea durchstarten. 2018 ist das erste vollständige Geschäftsjahr, und wir sind mit einem Umsatz von über vier Millionen Euro mehr als zufrieden“, kommentiert Hankammer.

Neue Technologien für problematische Leitungswässer

Neben den klassischen Brita-Produkten – Filterkannen, -karaffen und -flaschen – hat Brita mit seinen neuartigen mypure Ultra-Filtrationssystemen den sehr stark wachsenden asiatischen Markt für solche Systeme betreten und kann nun damit neben der üblichen Reduktion von Schadstoffen auch die von Bakterien anbieten. Noch weiter geht der Wasseroptimierungsexperte mit seiner mypure pro-Filterfamilie, die Anfang 2018 in Taiwan eingeführt wurde. Sie ist modular aufgebaut und reduziert außer Kalk, Partikeln, Bakterien sogar Viren.