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Verkäuferin? Nicht nur!

Haben für back.intern. aufgeschrieben, was sie an ihrem Beruf schätzen (von links): Anika Schlüter, Stefanie Ebert, Saskya Schweres, Özlem Öztürk, Stephan Tritt, Franziska Niemeyer,  Anna Brending und Ausbildungsleiterin Andrea Hinxlage.

Foto: Töpfer

 

Das Image von Verkäuferinnen und Verkäufern ist vor allem unter jungen Leuten nicht das beste. Sechs junge Frauen und ein Mann, die sich an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Nord in Hannover zur Verkaufsleiterin bzw. zum Verkaufsleiter weiterbilden, haben für back.intern. aufgeschrieben, warum ihnen der Beruf Spaß macht und warum sie ihn empfehlen. Ein Appell, der Mut macht und ein Text, mit dem Sie für Mitarbeiter werben können.

„Faul, dumm, schlechte Bezahlung, langweilig, monoton, Wochenend- und Feiertagsarbeit, nur Brötchen in die Tüte packen und von den Arbeitszeiten ganz zu schweigen. Das sind nur einige Vorurteile mit denen wir im Freundeskreis immer wieder konfrontiert werden. Zeit das mal aufzuklären!

Es ist nicht so, dass wir nur die Brötchen einpacken. Da steckt so viel mehr dahinter. Wir haben das Fachwissen, sind kreativ, können kompetent beraten und auch für die kleinsten Probleme versuchen wir immer eine Lösung zu finden. Dafür schätzen uns die Kunden und geben ihr Geld gerne bei uns aus.

Aufgrund unserer Ausbildung haben wir gelernt, positiv in den Tag zu starten und gute Laune zu verbreiten. Denn es macht uns glücklich, unsere Kunden mit einem Lächeln und unseren frischen Produkten zufrieden aus unserem Laden zu verabschieden.

Ja, der frühe Vogel fängt den Wurm. Aber wer früh anfängt, hat auch früh Feierabend. Auch die Kombination aus Wochenendarbeit und Partys feiern funktioniert sehr gut. Glaubt uns! Wir haben es getestet. Feiertagsarbeit? Ob ihr es glaubt oder nicht, das sind für uns mit die schönsten Tage zum Arbeiten. Hierfür haben wir gleich mehrere Gründe: gut gelaunte Kunden, es wird viel verkauft, verkürzte Öffnungszeite, Zeit für die Familie, Spaß mit den Kollegen. Und wir verdienen dabei richtig gut, denn am Sonntag gibt es Zuschläge.
In vielen Bäckereien herrscht eine familiäre Atmosphäre und aus Kollegen werden Freunde. Termine in der Woche sowie das Kind morgens zur Kita zu bringen, ist mit unseren Arbeitszeiten sehr gut vereinbar. Denn trotz der schönen Arbeit ist uns unsere Familie wichtig.

Und nun kommen wir zu dem Wichtigsten in unserem Beruf: Dem Kunden! Oft sind wir die ersten, die er morgens sieht. Ob er nun die Brötchen für das Frühstück kauft oder sich einen Kaffee für den Weg mitnimmt. Auch In der Pause oder nach Feierabend kommen sie vorbei. Ohne uns Bäckereifachverkäuferinnen und -fachverkäufer wären es nur austauschbare Produkte. Und die verkaufen sich viel schlechter. Wir sind gerne in diesem Beruf. Mach doch mal ein Praktikum beim Bäcker. Dann wirst Du uns verstehen.“