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Zukunftspläne

Im Geschäftsjahr 2018, dem Jahr der Fusion der beiden vormaligen Bäko-Zentralen Nord/Süd, konnte die Bäko-Zentrale eG ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Rekordjahr 2017 zwar nicht mehr steigern, aber mit 1,44 Mrd. Euro (Vorjahr 1,46 Mrd. Euro) das zweitbeste Ergebnis erzielen. Die angeschlossenen 28 Regionalgenossenschaften erzielten in 2018 Umsätze in Höhe von 2,26 Mrd. Euro. „Wir freuen uns, unseren Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2018 abermals einen guten und vor allem erstmals einen Jahresabschluss der Bäko-Zentrale eG vorlegen zu können“, sagte Vorstandssprecher Norbert Hupe. „An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei unseren Mitgliedern für das Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit in 2018, für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich für die kommenden Jahre!“

Veränderungen durch die Fusion

In der Folge der Verschmelzung in 2018 wurde ein neues Rechenzentrum in Duisburg in Betrieb genommen, ein Glasfasernetzwerk zu den Standorten eingerichtet, die Zusammenlegung der Datenbanken organisiert, die Organisation insgesamt und die Betriebsprozesse angepasst und vereinheitlicht.

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es ein neues einheitliches Preis- und Vergütungssystem für die Regionalgenossenschaften, durch das zusätzliche Anreize für eine verbesserte Zusammenarbeit und Einkaufskonzentration geschaffen werden sollen. Dies trägt bereits erste Früchte: Die Zusammenarbeit habe sich weiter verbessert. „Auch beim Ziel der Kostenreduzierung können für 2019 bereits nachhaltige Erfolge vermeldet werden.“, so Hupe weiter. Für 2019 und 2020 bestehe unverändert das Ziel, die wesentlichen Potenziale aus der Fusion konsequent weiter zu erschließen, insbesondere durch Optimierung von Unternehmensprozessen und in der Einkaufsorganisation Kosten zu reduzieren. – Vorteile, die unmittelbar an die Mitglieder weitergegeben werden sollen.

Mittel- und längerfristige Personalveränderungen im Vorstand

Im Rahmen der mittel- und längerfristigen Unternehmensplanung soll es folgende Personalveränderungen im Vorstand geben: Norbert Hupe, heute geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Sprecher des Vorstandes, wird altersbedingt und im Rahmen seiner persönlichen Lebensplanung nach fast 30 Jahren aktiver und erfolgreicher Vorstandstätigkeit auf regionaler und zentraler Ebene in der Organisation zum 31. Oktober 2020 aus dem Vorstand ausscheiden.

Klaus Burger, seit mehr als sieben Jahren Geschäftsführer, wird zum 1. November 2020 in den Vorstand nachrücken. Der Vorstand, dem Burger bis mindestens 31. Dezember 2023 angehören wird, besteht somit ab 1. November 2020 weiterhin aus sechs Mitgliedern, zwei geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern: Klaus Burger und Gunter Hahn sowie aus den vier nicht hauptamtlichen Vorstandsmitgliedern: Karl-Heinz Hoffmann, Georg Krimphove, Dr. Ewald Oltmann und Martin Reinhardt. Sprecher des Vorstandes soll ab 1. November 2020 Georg Krimphove sein.

Für die längerfristige Nachfolge im Vorstand ab 2024/2025 soll in den nächsten fünf Jahren ein geeigneter Kandidat als Nachfolger gefunden und aufgebaut werden.