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Reduktion Salzspitzen

Bundesministerin Julia Klöckner bei der Vorstellung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie. Foto: Quelle: BMEL/Janine Schmitz/photothek.net

 

Wenige Tage vor Weihnachten hat das Bundeskabinett die Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertignahrungsmitteln beschlossen. Damit erfüllt Bundesministerin Julia Klöckner einen für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zentralen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag. Darin enthalten ist auch eine Vereinbarung mit dem Bäckerhandwerk zur Reduktion von Salzspitzen im Brot. Kenntnisse zur Reduzierung von Zucker, Fetten und Salz sollen in der Aus- und Fortbildung im Lebensmittelhandwerk fest verankert sein.

„Mit der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie wird es uns das erste Mal überhaupt in Deutschland gelingen, dass Gehalte von Zucker, Fetten und Salz in Fertignahrungsmitteln gesenkt werden“, so Klöckner bei der Pressekonferenz. So könne den Ursachen von Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck entgegen gewirkt werden. Der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie liege eine Selbstverpflichtung der Lebensmittelwirtschaft zugrunde. Die Strategie sei auch für Europa einmalig. Dabei sei die gesamte Ernährung in den Blick genommen worden. Die Lebensmittelwirtschaft habe sich verpflichtet, bis zum Jahr 2025 insbesondere Kinderlebensmittel weniger zu süßen. Die Umsetzung soll bis 2025 durch ein engmaschiges Monitoring überwacht werden. Im Herbst 2019 gibt es eine erste Überprüfung.