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Kaffee in der Drogerie

Budni-Filialleiter Dirk Schmidt im Bereich für Kaffee und Snacks. Der rote Koffer mit Spielzeug erwartet alle Kinder, die hier haltmachen. 

 

In der Großregion Hamburg gehört sie zu den größten. Im Gesamtmarkt liegt das Familienunternehmen Budnikowsky hinter Branchengrößen wie dm, Rossmann und Müller. Jetzt hat sich Budni mit Lebensmittelhändler Edeka zusammengetan und expandiert nach Berlin. Die erste Filiale liegt im Bezirk Prenzlauer Berg. Viele weitere sollen folgen. Hinzu kommen, so das Handelsblatt, rund 50 Budni-Filialen, die Edeka jedes Jahr in Deutschland eröffnen will. Das Konzept: Neben klassischen Drogerieprodukten ist eine große Anzahl an Biolebensmitteln im Angebot, darunter auch Mittagssnacks, Kaffeespezialitäten, Limonaden und Craft-Biere. Alles von lokalen Produzenten wie der Kaffeeröster Tres Cabezas und der Biobäcker Beumer & Lutum.

Budni betreibt 185 Filialen, beschäftigt 1.950 Mitarbeiter und führt 25.000 Artikel. Das Unternehmen ist seit mehr als 100 Jahren der Drogeriemarkt Hamburgs und, nach eigenen Angaben, so etwas wie ein Wahrzeichen der Hansestadt, gut etabliert in allen Stadtteilen. Budni ist familiengeführt, in dritter und vierter Generation. Sowohl die Kunden (Kundenmonitor 2017) als auch die Mitarbeiter („Hamburgs bester Arbeitgeber“) zeichnen ihren Budni Jahr für Jahr aus, wie das Unternehmen meldet.

Kaffeespezialitäten und Kuchen vom Biobäcker gehören in der Berliner Filiale jetzt zum Angebot der Drogerie Budnikowsky.