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Nachfolge perfekt

Bei der feierlichen Übergabe: v. l. Imke Wolf-Doettinchem, Hendrik Wolf-Doettinchem, Petronella Cadera, Ingmar Wolf-Doettinchem, Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Volksbankdirektorin Claudia Kayser. (Foto: Ali Altschaffel)

 

Bäckerei Cadera bleibt Wolfsburger Familienbetrieb: „In Wolfsburg geht man nicht zum Bäcker, man geht zu Cadera“, schrieb einmal die „Zeit“. Jetzt steht fest: Das wird auch so bleiben. Der Wolfsburger Traditionsbetrieb hat in seinem langjährigen Mitarbeiter Hendrik Wolf-Doettinchem einen Nachfolger gefunden. Der 60-Jährige ist seit fast 30 Jahren Prokurist des Unternehmens. Die Geschwister Cadera haben mit Wirkung zum 1. September die Bäckerei und Konditorei an Mitglieder der Familie Wolf-Doettinchem verkauft. Der neue Chef wird künftig in der Geschäftsführung von Sohn Ingmar und Schwägerin Imke unterstützt. Die Firma wird unter dem bekannten Namen Cadera fortgeführt. Die Bäckerei wird unter dem bekannten Namen Cadera fortgeführt.

Für die scheidende Geschäftsführerin Petronella Cadera war es ein sehr emotionaler Moment: „Cadera blickt auf eine mehr als 160-jährige Tradition zurück und ist seit 75 Jahren in Wolfsburg vertreten. Für unsere Familie war es sehr wichtig, dass das Unternehmen in guten Händen bleibt.“ Ein Verkauf an eine große Bäckerei-Kette sei deshalb nicht infrage gekommen. „Die Wolfsburger lieben Brot, Brötchen, Kuchen und Torten von Cadera“, kommentierte Hendrik Wolf-Doettinchem. „Wir wollen sie auch künftig glücklich machen – mit regionalen Zutaten, handwerklicher Qualität und bestem Service.“

Cadera zählt zu den größten mittelständischen Arbeitgebern Wolfsburgs. Das Unternehmen schafft und sichert Arbeitsplätze für über 240 Mitarbeiter in der Region. Dabei setzt der Betrieb auf langfristige und faire Arbeitsverträge. Alle Beschäftigten werden in Anlehnung an den Tarifvertrag entlohnt. Cadera engagiert sich in der beruflichen Bildung. Zehn junge Menschen machen hier zurzeit ihre Ausbildung.