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Botschafter schlingt Brezel

Jetzt weiß der Schwabe Cem Özdemir auch, wie schwäbische Brezeln handwerklich hergestellt werden. Der amtierende Botschafter des Deutschen Brotes und Grünen-Politiker packte in der Bäckerei Baier in Herrenberg beherzt mit an.  mehr

Unterstützt wurde er von Inhaber Jochen Baier und der Vorstandsvorsitzenden der Werbegemeinschaft des deutschen Bäckerhandwerks Maren Andresen. Özdemir bewies durchaus Geschick beim Schlingen, Einritzen und Salzen des schwäbischen Nationalgebäcks.

Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs zwischen Politik und Handwerk stand die Nachwuchskampagne „Back dir deine Zukunft“ der Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks, die der Brotbotschafter als Schirmherr begleitet. „Ich möchte für die Ausbildung in diesem tollen Beruf werben, der für mich einen hohen Stellenwert genießt, und den es auch in Zukunft noch geben muss“, sagte Özdemir. Ein Studium, erklärte der Grünen-Spitzenkandidat, sei nicht die einzig denkbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere.

Zugleich appellierte er an die Verbraucher, selbst einen Beitrag zur Zukunft des Handwerks zu leisten: „Das kann jeder von uns tun, indem er das Brot dort kauft, wo man es kaufen sollte, also beim Bäcker.“ Für ihn, so Özdemir weiter, seien Handwerksbetriebe ein zentrales Merkmal der Infrastruktur von Städten und Gemeinden: „Ein Ort ohne Bäckerei oder Metzgerei verliert einen Teil seiner Identität.“

 

Fotohinweis:

Cem Özdemir, Botschafter des Deutschen Brotes und Schirmherr der Nachwuchskampagne „Back dir deine Zukunft“, präsentiert stolz das Ergebnis des gemeinsamen Backens. Kira Kusterer, Jochen Baier, Cem Özdemir, Maren Andresen und Nora Volbracht (v.l.).

Quelle: Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks e.V./Martin Blath