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Wocheneinnahmen futsch

Als ihn der Mann in Polizeiuniform und Kelle rechts ran winkte, ahnte der 56-jäjrige Bäcker aus München nichts Böses. „Grüß Gott, die Polizei“, sagte der vermeintliche Ordnungshüter und erklärte, man halte ihn wegen einer Fahndung im Zusammenhang eines Raubüberfalls an. Die Frage ob er größere Mengen Bargeld mit sich führe, bejahte der Bäcker. Die gesamten Wocheneinnahmen lagen neben ihm auf dem Sitz.

Der freundliche „Polizist“ nahm die Geldtasche entgegen, gab an, das Geld mit seinem Kollegen zu prüfen und verschwand hinter der nächsten Häuserecke. Der Bäcker legte seine Hände wie befohlen ans Lenkrad und wartete im Auto. Als er endlich die echte Polizei verständigte, war der Betrüger längst über alle Berge. Lernen lässt sich aus diesem Fall leider wenig. Außer, dass eine gesunde Portion Skepsis stets von Vorteil sein kann.