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Premiere in Berlin

Erstmals haben der Zentralverband und der Deutsche Brauer-Bund zu einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen. Die Präsidenten der beiden Verbände, Michael Wippler und Dr. Hans-Georg Eils begrüßten mehr als 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Medien am Gendarmenmarkt. In Einzelgesprächen wurden aktuelle Themen angesprochen, die für das Bäckerhandwerk wichtig sind: keine staatliche Regulierung für Salz im Brot, keine Verschärfungen des Registrierkassengesetzes, die Überarbeitung des Gesetzes zur Neuregelung des Mutterschaftsrechts sowie das Thema Steigerung der EEG-Umlage.

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU), sagte in seinem Grußwort: „Es ist unsere Aufgabe, die handwerkliche Braukunst und die handwerkliche Bäckerkunst auch in die nächsten 500 Jahre zu tragen.“ Unionsfraktionschef Volker Kauder und Grünen-Parteichef Cem Özdemir betonten die kulturelle Bedeutung und die handwerkliche Vielfalt. Private Brauereien und Bäckereien „machen die Unverwechselbarkeit unserer Regionen aus“, so Özdemir. „Ich wünsche mir ein Land, in dem es auch künftig noch eine große Vielfalt von Brauereien und Bäckereien gibt, die qualitativ hochwertige Produkte herstellen, und ich wünsche mir auch, dass die Verbraucher das wertschätzen.“

Foto: Dr. Hans-Georg Eils (Präsident des Brauer-Bundes) und Michael Wippler (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks) mit Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. (v.l.)

Quelle: Christian Lietzmann