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Neue Forschung

Es ist eine geheimnisvolle Krankheit, die die Wissenschaftler lange vor ein Rätsel stellte. Es geht um eine Weizenunverträglichkeit. Gemeint sind aber nicht Zöliakie, eine Glutenunverträglichkeit, oder eine Weizenallergie. Die genaue Bezeichnung lautet „Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“.

Als mögliche Auslöser gelten bestimmte Proteine im Weizen. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Universitäten Hohenheim und Mainz erforschen Experten nun das Phänomen. Sie bauten an drei Standorten insgesamt 160 Weizen- und Dinkelsorten an und wollen deren Inhaltstoffe genau unter die Lupe nehmen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, neue Weizensorten zu züchten, die gut verträglich sind und zudem auch gute Backeigenschaften haben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das deutschlandweit einzigartige Einzelprojekt „Weizensensitivität: Einfluss von Weizensorten und Anbaubedingungen auf die angeborene Immunität“ mit 680.000 Euro.

Foto: Meyermühle