Zentralverband fordert Entlastung
Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat sich angesichts der hohen Spritpreise mit einer deutlichen Forderungen zu Wort gemeldet. „Wir begrüßen die geplanten Entlastungen, allerdings müssen sie auch besonders betroffene kleine und mittlere Betriebe erreichen, und zwar schnell, gezielt und unbürokratisch“, sagte Präsident Roland Ermer. Eine mögliche Stellschraube, um die Preise zu normalisieren, seien staatliche Steuern und Abgaben, die einen Großteil des Spritpreises ausmachen. „Die CO2-Steuer und auch die Energiesteuer sollten zumindest vorübergehend gesenkt werden. Eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer allein, würde unsere Betriebe nicht wirksam entlasten, da sie steuerrechtlich ein durchlaufender Posten ist“, so Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. Handwerksbäckereien seien auf ihre Fahrzeuge angewiesen, um ihre Verkaufsstellen, Märkte und Kundinnen und Kunden mit frischen Backwaren zu versorgen. Steigende Kraftstoffpreise erhöhen diese Kosten und belasten Handwerksbäckereien zusätzlich. Gerade kleinere Betriebe können solche zusätzlichen Belastungen nicht beliebig auffangen.
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