“Brotgeflüster aus Weinheim”

“Brotgeflüster aus Weinheim”

Die Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks Weinheim meldet sich mit einem neuen Format an die Branche. Die beiden Geschäftsführer Dominic Stumpf (rechts) und Thomas Muschelknautz (links) beantworten im „Weinheimer Brotgeflüster“ Fragen zur Zukunft der Akademie und der Branche. In den vergangenen Monaten hat sich an der Bundesakademie organisatorisch einiges verändert. „Unser Ziel ist es, die Akademie moderner, klarer und zukunftsfähiger aufzustellen“, sagt Geschäftsführer Dominic Stumpf „Weinheimer Brotgeflüster“. Dazu gehörten optimierte Verantwortlichkeiten, stärkere Markt- und Kundenorientierung sowie eine engere Verzahnung von Angebot, Kommunikation und Vertrieb. Geschäftsführer Thomas Muschelknautz ergänzt: „Mit der Doppelspitze haben wir neue Zuständigkeiten geschaffen und unsere internen Abläufe daran ausgerichtet. Gleichzeitig ging es darum, Dominic in die Besonderheiten der Backbranche einzuführen und das gesamte Team mitzunehmen.“

„Uns ist bewusst, dass Veränderungen immer ein Prozess sind und Zeit benötigen“, sagt Dominic Stumpf. Entscheidend sei jedoch, dass jetzt die Grundlagen geschaffen werde, um neue Formate zu entwickeln, zusätzliche Absatzkanäle aufzubauen und noch gezielter auf die Bedürfnisse der Betriebe einzugehen. „Der Austausch mit dem Vorstand und im ADB Verbund wurde intensiviert“, ergänzt Thomas Muschelknautz. Der Prozess sei allerdings noch nicht abgeschlossen – ein entscheidender Schritt folge, sobald der neue Campus vollständig nutzbar ist. Ziel war und bleibe eine Struktur zu schaffen, die transparent und zeitgemäß ist.


Der Neubau ist eines der großen Zukunftsprojekte der Akademie. „Der Neubau wird ein echter Meilenstein für Weinheim. Er schafft modernste Lern- und Erlebnisräume, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Bildungszentrums entsprechen und neue didaktische Möglichkeiten eröffnen“, sagt Dominic Stumpf. Gleichzeitig entstehe die Chance, neue Zielgruppen anzusprechen, innovative Veranstaltungsformate umzusetzen und den Standort auch international noch stärker zu positionieren. Für das Bäckerhandwerk bedeute das: mehr Sichtbarkeit, mehr Attraktivität und neue Perspektiven für Qualifizierung und Nachwuchs. „Der Neubau verschafft uns ganz neue Spielräume: modernste Backstuben, ein eigener Sensorik- und Analytikbereich und effiziente Energietechnik. Damit können wir künftig noch praxisnäher und innovativer arbeiten“, sagt Thomas Muschelknautz. Das Bäckerhandwerk bekomme eine Bundesakademie, die moderne Technik, fundiertes Wissen, praxisnahe Weiterbildung und gelebte Nachhaltigkeit vereint – und damit der gesamten Branche neue Möglichkeiten eröffnet.

Foto: Bundesakademie