Studie: Gute Snacks treiben Umsatz an

Studie: Gute Snacks treiben Umsatz an

cDamit stehe der Verzehr als Snack hierzulande an erster Stelle. Das zeigt der European Fresh Bakery Market Report 2026 des internationalen Backwarenherstellers. Die Ergebnisse zeigten zugleich, dass Geschmack und Genuss bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend bleiben. Für die zugrunde liegende Studie wurden insgesamt 6500 Verbraucher in sieben europäischen Ländern befragt, darunter 1500 in Deutschland.

Geschmack und Genuss bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend
Hierzulande haben 88 Prozent der Befragten innerhalb der vergangenen drei Monate frische Backwaren gekauft. Die Ergebnisse zeigen zugleich, dass Geschmack und Genuss bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend bleiben. Europaweit nannten 58 Prozent der Befragten den Geschmack als wichtigsten Faktor bei der Wahl frischer Backwaren. 68 Prozent möchten sich mit süßen Backwaren etwas gönnen, während 62 Prozent bereit sind, für bessere Qualität mehr zu bezahlen. Trotz des ausgeprägten Preisbewusstseins sind Verbraucher demnach durchaus offen für höherpreisige Produkte, wenn sie einen entsprechenden Gegenwert erkennen. „Gerade in Deutschland ist Snacking längst mehr als ein zusätzlicher Verzehrmoment“, sagt Jürgen Rosar, Geschäftsführer von Baker & Baker Germany. Daraus ergäben sich Chancen, mit passenden Produkten unterschiedliche Verzehrsituationen im Tagesverlauf zu bedienen. Entscheidend bleibe jedoch, dass Convenience nicht auf Kosten des Genusses gehe.

Spontankäufe spielen wichtige Rolle
Besonders bei süßen Backwaren wie Cookies, Muffins und Donuts ist laut Report der Nachmittag ein wichtiger Verzehrzeitpunkt. Gegen Ende der Woche steigt die Nachfrage nach kleinen Genussmomenten zusätzlich. Gleichzeitig erfolgen viele Kaufentscheidungen spontan. Duft, Warenpräsentation und Sonderaktionen können zusätzliche Kaufanreize schaffen. Auch die Verfügbarkeit zur passenden Tageszeit spielt eine Rolle. Neben den Verzehranlässen untersucht die Studie den Einfluss bekannter Produkte und Marken. Europaweit greifen 64 Prozent der Befragten regelmäßig zu denselben Backwarenprodukten. 62 Prozent orientieren sich bei ihrer Kaufentscheidung an bekannten Marken oder Produkten. Neue Geschmacksrichtungen, Füllungen und Toppings könnten dazu beitragen, vertraute Backwaren für Verbraucher interessant zu halten.

Gesündere Alternativen gefragt
Auch Gesundheitsaspekte gewinnen an Bedeutung. Europaweit suchen 48 Prozent der Befragten beim Kauf frischer Backwaren nach gesünderen Alternativen. Dabei spielen ein reduzierter Zuckergehalt sowie protein- und ballaststoffreiche Produkte eine Rolle. Mit Blick auf die zunehmende Nutzung von GLP-1-Medikamenten, die unter anderem zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden, sieht Baker & Baker zudem Potenzial für kleinere Portionsgrößen und proteinreichere Angebote. Der Hersteller betont allerdings, dass Geschmack und Genuss weiterhin im Mittelpunkt stehen sollten. Der Report verbindet die Verbraucherbefragung mit weiteren Markt- und Trenddaten. Neben Deutschland wurden Verbraucher in Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal und den Niederlanden befragt.

Hintergrund
Der European Fresh Bakery Market Report 2026 von Baker & Baker verbindet laut dem Unternehmen eigene Verbraucherforschung mit Partner-Insights, internem Fachwissen und ergänzenden externen Trenddaten. Die zugrunde liegende Verbraucherstudie wurde demnach unter 6500 Konsument in sieben europäischen Märkten durchgeführt. Befragt wurden jeweils 1500 Personen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie jeweils 500 Personen in Italien, Spanien, Portugal und den Niederlanden. Ziel des Reports sei es, aktuelle Kauf- und Konsumgewohnheiten zu verstehen und relevante Wachstumsfelder für die Kategorie frische Backwaren zu identifizieren.