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Ehrenpreise für NRWs Bäcker

Unter den 31 ausgezeichneten Backbetrieben Nordrhein-Westfalens ist Bäckerei Tollkötter aus Münster, die von Ministerin Ursula Heinen-Esser die Urkunde überreicht bekam. Foto: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr 97 Unternehmen aus der Ernährungswirtschaft mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden – 31 davon kommen aus der Branche Brot/ Feine Backwaren. Zu den ausgezeichneten Betrieben gehören Bäckerei Tollkötter aus Münster, Kuchenmeister aus Soest, Nobis Printen aus Aachen, Malzers Backstube aus Gelsenkirchen, die Feinbäckerei Otten in Erkelenz, Harry-Brot aus Ratingen sowie Mestemacher aus Gütersloh.

„Der Landesehrenpreis würdigt Unternehmen, die sich in Nordrhein-Westfalen besonders für die Lebensmittelproduktion engagieren und sich aktiv sozialen und ökologischen Herausforderungen stellen“, sagte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser bei der Urkundenübergabe im Düsseldorfer Maxhaus.

Voraussetzung für die Verleihung des Landesehrenpreises ist, dass Unternehmen in diesem Jahr ihre Produkte einer sensorischen Prüfung durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unterzogen und dafür eine Auszeichnung in Gold erhalten haben. Neben dieser Bewertung, werden mit dem Landesehrenpreis auch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, tarifgerechte Bezahlung, Engagement für Nachhaltigkeit oder die Nutzung eines Umweltmanagementsystems honoriert.

Die mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel ausgezeichneten Unternehmen sind berechtigt, die Landesehrenpreis-Medaille für zwei Jahre für ihre Kommunikation und auf ihren Produktverpackungen zu nutzen.

Der Landesehrenpreis wird jährlich durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Unternehmensstruktur in Nordrhein-Westfalen reicht von global agierenden Unternehmen über einen breit aufgestellten Mittelstand bis zu Klein- und Kleinstbetrieben. Zu Ihnen gehören Herstellerinnen und Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren, von Fisch, von Brot- und Backwaren, von Bier, Spirituosen, alkoholfreien Getränken, Süßwaren ebenso wie von Milchprodukten.

„Die Lebensmittelbranche steht vor immer größer werdenden Herausforderungen. Natürliche Ressourcen müssen schonend genutzt werden, auf die Umwelt und das Tierwohl ist zu achten, zugleich muss es für die Akteure wirtschaftlich interessant bleiben und für die Konsumentinnen und Konsumenten die gewünschte Auswahl an gesunden Lebensmitteln geben“, betonte Ministerin Heinen-Esser. „Die Land- und Ernährungswirtschaft ist eine der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes mit rund 400.000 Arbeitsplätzen.“