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Neuer Glanz, neue Technik: Die Erste Deutsche Bäckerfachschule wurde für rund 8,2 Millionen Euro modernisiert und erweitert. Foto: Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe

 

Die Erste Deutsche Bäckerfachschule erstrahlt in neuem Glanz. Für rund 8,2 Millionen Euro wurden ein Meisterwohnheim sowie ein Snack-, Konditorei- und Verkaufsbereich geschaffen. Auch die Anlagen, Maschinen und Öfen entsprechen jetzt dem aktuellstem Stand der Technik.

„Die Bäckerfachschule hier in Olpe leistet seit über 90 Jahren ausgezeichnete Arbeit“, sagte
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, in einem Grußwort. „Jährlich vermittelt sie hunderten von Menschen die neuesten Kenntnisse des Bäckerhandwerks. Ich freue mich, dass das Land NRW die Modernisierung mit 1,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung fördern konnte. Mein Ziel ist es, Betriebe und Beschäftigte dabei zu unterstützen, sich für die moderne Arbeitswelt fit zu halten.“

Auch Heribert Kamm, Landesinnungsmeister des Bäckerinnungs-Verbandes Westfalen-Lippe – Träger der Ersten Deutschen Bäckerfachschule – betonte in seiner Eröffnungsansprache die Wichtigkeit der Modernisierung für die zukunftsorientierte Ausbildung im Bäckerhandwerk.

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstitutes für Berufsbildung in Bonn, erläuterte die Herausforderungen und Perspektiven für die Berufsbildung in Deutschland. „Die Ausbildungsstätten des Handwerks müssen auf einem vergleichbaren Niveau wie unsere Hochschulen sein, um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu demonstrieren. Die Modernisierung der Bäckerfachschule ist richtungsweisend für viele Ausbildungseinrichtungen des Handwerks“, so der Präsident des Bundesinstitutes für Berufsbildung.