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Rettung Schutzschirmverfahren?

Die Produktion soll weitergehen, doch die Zahlungsunfähigkeit steht bei Borco-Höhns im Raum. Foto: Borco-Höhns

 

Der Spezialist für Verkaufsfahrzeuge, die Borco-Höhns GmbH & Co. KG in Rotenburg, hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Wie die Kreiszeitung berichtet, will das Unternehmen aufgrund einer drohenden Zahlungsunfähigkeit mit diesem Schritt den Gläubigerschutz nutzen, um nun einen Sanierungsplan ausarbeiten zu können. Die beiden Geschäftsführer Andreas Elsässer und Alexander Starnecker haben demnach die rund 270 Mitarbeiter informiert, dass die weitere Sanierung mittels eines Schutzschirmverfahrens verwirklicht werden soll. „Die Gespräche zu unserem Wachstums- und Sanierungskonzept waren mit Finanzierern sowie mit Gesellschaftern weit fortgeschritten, konnten jedoch nicht zeitgerecht abgeschlossen werden“, wird Elsässer in der Mitteilung zitiert. „Wir wollen und werden jedoch die Aufbruchstimmung in der Belegschaft und bei unseren Kunden in unsere nach wie vor führenden Produkte nutzen. Somit ist das Schutzschirmverfahren ein mehr als geeignetes Instrument, um eine erfolgreiche Sanierung zu gestalten.“