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Unter Verdacht

Ehemalige Führungskräfte der Bäckereikette „Lila Bäcker“ haben Besuch von Staatsanwaltschaft Schwerin bekommen. Foto: Animaflora PicsStock/ Fotolia

 

Wie der NDR berichtet, durchsuchten die Ermittler der Schweriner Staatsanwaltschaft sieben Wohn- und Geschäftsräume ehemaliger Führungskräfte der Bäckereikette „Lila Bäcker“. Die neue Firmenleitung hatte Anzeige gegen die ehemalige Geschäftsführung gestellt. Es bestehe der Verdacht, dass Gelder veruntreut wurden und die Unternehmensgruppe dadurch geschädigt worden sei. Der „Lila Bäcker“ hatte Anfang 2018 die Produktion in Dahlewitz, Gägelow und Pasewalk geschlossen und nach Neubrandenburg verlagert. Rund 220 der insgesamt 2.700 Mitarbeitern wurde gekündigt, wogegen einige von ihnen, teilweise erfolgreich, gerichtlich vorgegangen sind. Die Kette „Lila Bäcker“ hat nach eigenen Angaben etwa 400 Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg.