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Gold für Junge

Vor nagelneuem Bulli und mit Trophäe: v. l. Tobias Schulz (Geschäftsführer Junge Die Bäckerei), Sänger Peter Maffay, Stefan Rüdiger (Junge Die Bäckerei) und VWN Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sedran. Quelle: Volkswagen Nutzfahrzeuge

 

Das Konzept „Eine zweite Chance für Mensch und Brot“ der Lübecker Konditorei Junge GmbH ist von Volkswagen als bundesweit bestes soziales Projekt mit dem Goldenen Bulli ausgezeichnet worden. Der Preis ist eine Aktion, bei der Handwerksunternehmen ausgezeichnet werden, die sich in herausragender Weise gesellschaftlich engagiert. Mehr als 100 Betriebe haben sich in diesem Jahr beworben. Die besten zehn wurden zur feierlichen Preisverleihung zu einer Gala nach Berlin eingeladen. Unter den Gästen waren auch Musiker wie Peter Maffay sowie Soapstars, TV-Moderatoren und Spitzensportler. Der Vorstandsvorsitzender von VW Nutzfahrzeuge, Dr. Thomas Sedran, übergab als Preis einen nagelneuen T6 Kastenwagen an Stefan Rüdiger von Junge: „Verdient hätten ihn sicherlich jeder der Teilnehmer“, so Rüdiger. Für alle Beteiligten, die sich täglich für das Borretter-Projekt einsetzen, sei der Preis eine große Ehre und Ansporn zugleich.

Der Dank gehe an die Initiatoren der Bäckerei, an ihre Partner Hinz&Kunzt, das Obdachlosenmagazin aus Hamburg sowie die Lübecker Vorwerker Diakonie, meldet das Unternehmen. Das Konzept „Eine zweite Chance für Mensch und Brot“ von Junge: Nicht verkaufte Backwaren aus den Geschäften werden am nächsten Tag in zwei extra eingerichteten Filialen in Lübeck und Hamburg zu einem günstigen Preis angeboten. Die BrotRetter, die die Backwaren sortieren, packen, transportieren und verkaufen, bekommen einen festen Arbeitsplatz für ein Jahr. Den Verkauf und die Logistik übernehmen Menschen, die keinen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt bekommen. Bewähren sie sich, wechseln sie anschließend als Festangestellte zu Junge. So bekommen Menschen und Produkte eine zweite Chance. Junge die Konditorei betreibt etwa 200 Geschäften in ganz Norddeutschland sowie in Berlin.

„BrotRetter“ Stefan Rüdiger im Gewinnerfahrzeug und der Trophäe des „Goldenen Bullis“.