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Cibarias große Pläne

Holzfassade, viel Licht für den Innenraum und direkt an der Wasserkante: So soll das neue Gebäude der Bäckerei Cibaria aussehen. Foto: Entwurf Archplan. Visualisierung: Loom.

 

Wer den bisherigen Sitz der Vollkornbäckerei Cibaria im Herzen von Münster kennt, weiß, wie begrenzt das Raumangebot dort ist. Seit 30 Jahren wird hier gebacken und Stück für Stück wurde der Betrieb erweitert. Damit ist jetzt Schluss. Gründerin und Geschäftsführerin Rike Kappler will mit der Bäckerei in den unweit gelegenen Hafen umziehen und die Produktionsfläche um das Dreifache erweitern. Mehrere Millionen sollen investiert werden. Für die Verlagerung sei eigens die Cibaria Limani GmbH & Co KG gegründet worden in der mehr als zehn Investoren beteiligt seien.

Knapp 3.000 Quadratmeter stünden im Hafen für Cibaria zur Verfügung. Das würde glattere Betriebsabläufe schaffen, Raum für weitere Expansion bieten sowie Platz für eine gläserne Bäckerei. Ihr sei es wichtig, so die Bäckermeisterin gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“, dass „unsere Arbeit erlebbar bleibt“. Das Handwerk müsse sich zeigen, so die 59-Jährige. Zudem soll auch am neuen Standort ein Geschäft mit Bistro-Charakter eingerichtet werden. Dafür arbeite man mit der Fachhochschule Münster zusammen.

Der Umzug ist für 2019 geplant, auch wenn die endgültige Baugenehmigung bis dato noch fehlt. Läuft alles wie geplant, ist der Münsteraner Hafen jedenfalls um eine Attraktion reicher.

Die Bäckerei Cibaria gibt es seit 1990. Zum Betrieb gehörten die Backstube und ein Ladengeschäft. Die 65 Mitarbeitenden beliefern zudem Biosupermärkte, Naturkostläden sowie zahlreiche Wochenmärkte in Münster und Umgebung.

 

Beste Lage, gute Aussichten: Entwurf des Architekturbüros Archplan für die Bäckerei Cibaria im Münsteraner Hafen.