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Schokoladenfestival Dresden

Dresden soll wieder die Schokoladenhauptstadt werden, die sie einmal war, findet der Verein Schokolade und Kunst e.V. und initiiert dort ein Festival für Chocolatiers und alle Schokoladenliebhaber. „Wir planen, bis zu 80 Schokoladenmanufakturen aus aller Welt für ein Wochenende in den Dresdner Zwinger zu holen“, sagt Ronny Kürschner vom Schokolade und Kunst e.V.

Ein Teilnehmer für das neue Schokoladenfestival steht schon jetzt fest: Konditormeister Jens Gradel. Er ist Obermeister der Dresdner Konditoren-Innung und Sieger der Olympiade der Patisserie 2004. „Dresden hat diese Veranstaltung verdient“, ist er überzeugt. Mit dem Krieg sei die Schokoladengeschichte der Stadt unterbrochen worden. Das Schokoladenfestival bringe endlich wieder etwas voran. Der Schokoladenmeister hat schon erste Ideen für seine Aktionsfläche auf dem Festival: „Man kann so viel mit Schokolade machen, sie frei formen, individuell färben und verzieren. Das möchte ich zumindest zeigen. Vielleicht biete ich aber auch die Möglichkeit an, sich selbst auszuprobieren.“

Im Vorfeld des geplanten Schokoladen-Festivals wird in der Gemäldegalerie des Dresdner Zwingers dem berühmten Gemälde des Schokoladenmädchens eine Ausstellung gewidmet mit umfangreichem Rahmenprogramm. „Wir haben auch ein eigenes Schokoladenmädchen dabei, welches etwas zur Geschichte erzählen wird und über das Gelände führt“, erzählt Kürschner. Das Schokoladenmädchen wird verkörpert durch Henriette Ehrlich, Schauspielerin und Regisseurin beim Kleinen Welttheater in Radebeul.

Foto: Schokolade und Kunst e.V.

 

 

Foto: Schokolade und Kunst e.V.