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Stern-Story – das sagen Kollegen

Die Titelgeschichte der Zeitschrift Stern „Das Märchen vom guten deutschen Brot“ sorgt für Diskussionen unter unseren Lesern. Hier ein paar Stimmen.

Michael Dölger, Dölger, Niedernberg: „Eigentlich schade um die Zeit, sich mit dem Stern oder gleichartiger Presse zu beschäftigen. Einfach ehrlich, frisch, selbstgemacht, weiterbacken. Schön dass der Stern, wenn auch tölpelhaft auf Unterschiede hinweist…“

Andreas Fickenscher, Fickenschers Backhaus, Münchberg: „Glücklicherweise kann der STERN auch anders: http://www.stern.de/genuss/essen/deutsches-brot–franke-kaempft-gegen-das-baeckersterben-7663740.html

Hendrik Wolf-Doettinchem, Cadera, Wolfsburg: Welche Branche wünschte es sich nicht wenigstens einmal den Titel des Stern zu erklimmen. Brot hat es geschafft. Brot ist vielen Menschen wichtig . Es wird ziemlich genau der Sachstand unter der Berücksichtigung vieler Facetten des Themas beschrieben. Oder war etwa keiner auf der Südback, wo gefühlt die Hälfte der Stände Mittelchen und Pülverchen pfeilboten. Souverän hat Peter Görtz seine Sichtweise erläutert. Und die Kunden kaufen. So ist es doch, oder?

Nur die sogenannte Fachwelt und insbesondere der Zentralverband hat nicht Besseres zu tun, als lautstark mit einem Brief an die Verfasser des Artikel zu antworten. Souverän handeln geht anders! Anstatt umgehend eine Kampagne „Märchenhaft gut – Brot von ihrem Bäcker“ zu starten wird herum lamentiert. Das zeugt von wenig Selbstbewusstsein.

Die meisten Bäckereien florieren, haben ein gutes Images und stellen sehr marktfähige Gebäcke her. Der Gradmesser von Erfolg sind doch letztlich die Kundenzahlen. Die Bäcker sollen gutes Brot backen und die Öffentlichkeitsarbeit denen überlassen, welche es können. Der Zentralverband kann es nicht. Das hat er mit dem „offenen“ Brief eindrucksvoll gezeigt.