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Zwei für Luther

Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands und die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann sprachen im Rahmen einer Verkostung über die Bedeutung der Reformation, die Entstehung von Reformationsgebäcken, deren Herstellungsweise und die Rolle des Bäckerhandwerkes.

Die Erzeugung und Benennung von Broten und Gebäcken nach Luther und der Reformation sind Ergebnis einer Erinnerungskultur, die erst in den letzten 100 Jahren entstanden ist. Das populärste unter ihnen, das sogenannte Reformationsbrötchen, erinnert an die Lutherrose, mit der Martin Luther seine Schriften versah, um sie als ein von ihm stammendes Original zu kennzeichnen.

„Handwerk und Kirche sind seit jeher eng miteinander verbundenen.“, so Käßmann. „Unser tägliches Brot“ werde täglich frisch von Bäckerinnen und Bäckern gebacken. „Als Botschafterin des Reformationsjubiläums freue ich mich natürlich sehr, dass diese Verbindung in verschiedenen Gebäckstücken bundesweit sichtbar wird. Eine köstliche Verbindung, im wahrsten Sinne des Wortes.“