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Kornkreis-Brot aus Mammendorf

Naturgeister? Außerirdische? Während Einheimische, Schaulustige und Bauer Josef Huber im oberbayerischen Mammendorf noch rätseln, wie das imposante Kunstwerk im Weizenfeld wohl entstanden ist, läuft bei Bäcker Werner Nau aus Grunertshofen der Verkauf des Kornkreis-Brotes auf vollen Touren. Das Brot aus dem 180 Meter großen Kornkreis soll besonders energiereich sein und wurde vom Bäckermeister mit Gewürzen verfeinert.

Sogar Anfragen aus der Schweiz habe er erhalten, sagte der Bäcker im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Die ganze Aktion sei in gewisser Weise für den Bäcker und auch für den Landwirt, überhaupt für Regionalität, eine Art Werbekampagne, so Nau. Auf direktem Weg vom Feld zur Backstube. Das besondere Brot gibt es in zwei Geschmacksvarianten und oben drauf ist natürlich der Kornkreis von Mammendorf. Auch wenn er selbst nicht so ganz an die Magie des Kornkreises glaube, sei er beeindruckt gewesen, wie die Leute aus dem Kornkreis herausgekommen seien.

Der Ernteausfall für Bauer Huber soll sich auf etwa 4.000 Euro belaufen. Allerdings bat der Landwirt die vielen Schaulustigen kurzerhand um eine Spende. Insgesamt sollen so rund 10.000 Euro zusammen gekommen sein. Den „Gewinn“ will der Landwirt spenden.

Foto: fotolia co-operation