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Sozialplan bei Fricopan

Nach monatelangen Verhandlungen konnten sich die Geschäftsführung von Fricopan und der Betriebsrat vergangene Woche auf einen Sozialplan für die rund 500 Beschäftigten einigen, die mit der Schließung des Werkes im Immekath ihren Arbeitsplatz verlieren. Wie der MDR berichtete, gebe es für alle Mitarbeiter eine „sozialverträgliche Lösung“ und eine „gute Regelung für die Region“.

Die Betriebsratsvorsitzende Gerda Hentschel bezeichnete die Einigung als „Erfolg auf ganzer Linie“. Mehr sei für die Beschäftigten nicht drin gewesen. Über die Details der Einigung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Nach Informationen des MDR bekommt jeder Mitarbeiter pro Beschäftigungsjahr eine Abfindung in Höhe eines Bruttomonatsgehalts. Zudem gebe es eine Reihe von Sonderregelungen.

Der Mutterkonzern Aryzta hatte den Beschäftigten des Backwaren-Herstellers Fricopan Anfang Mai mitgeteilt, dass das Werk in Immekath zum 31. August geschlossen werde. Viele Mitarbeiter hatten dagegen demonstriert. Bis zum endgültigen Aus soll die Produktion „im gewohnten Umfang“ weiterlaufen.