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Zeichen setzen, Chancen nutzen

Bäckerpräsident Michael Wippler betont gegenüber der Deutschen Handwerkszeitung nochmals die Richtigkeit des rechtlichen Vorgehens des Verbandes gegen den Discounter Aldi Süd. „Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht alles von der Industrie gefallen lassen“, so Wippler. „Die industrielle Produktion hat ihre Berechtigung, aber es ist nicht akzeptabel, dafür mit handwerklichen Attributen zu werben.“ Das Verfahren endete bekanntlich mit einem Vergleich. Zudem ist der Discounter dabei, die Backautomaten durch andere Lösungen zu ersetzen.

Insgesamt sei 2015 ein gutes Jahr für die Betriebe gewesen. Mit einem vielfältigen Frühstücksangebot seien die Bäcker Marktführer vor Systemgastronomen wie McDonalds. Die Nachfrage nach hochwertigem Brot und Backwaren steige. Es gehe vielen Menschen nicht mehr nur ums Geld. Sie seien bereit, für ein qualitativ ansprechendes Produkt auch einen höheren Preis auszugeben. „Das müssen wir noch stärker für uns nutzen und ein vielfältiges Angebot mit besonderen Rezepten und Backverfahren schaffen, das sich ganz deutlich von der Einheitsware der Industrie abgrenzt. Über den Preis können wir nicht gewinnen.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.