„Hinterhältiger Angriff auf die bayerische Esskultur“

„Hinterhältiger Angriff auf die bayerische Esskultur“

Bäckermeister Michael Quelle vom der Chiemseer Naturbackstube ist überrascht: „Normalerweise haben wir auf unsere Social-Media-Beiträge zwischen 1000 und 10.000 Zugriffe“, inzwischen seien es 4,8 Millionen Aufrufe, berichtet der Bäcker im „Bayerischen Rundfunk“. Grund dafür ist ein 12 Sekunden-Video über die Methode, mit der die Bäckerei im bayerischen Prien am Chiemsee die Brezeln mit Butter füllt – und zwar mit einer Maschine, die in die Brezel 13 Gramm Butter einfüllt. Nach der Veröffentlichung ist eine Welle der Proteste auf ihn eingeprasselt und eine aufgeregte Diskussion über die Brezel an sich und viel mehr nahm ihren Anfang.

Screenshot back.intern./br.de


Es begann schon beim Namen der Backware. „Da wir ja schwäbische Breze haben, also im Schwabenland sagen sie Brezel, sodass wir einfach dazu Brezel sagen und nicht Brezn.“ Bayerisch, schwäbisch, geschmiert oder gespritzt – offenbar ein Thema, das die Gemüter bewegt – und dem Bäcker viel Aufmerksamkeit beschert.

Hier können Sie sich den amüsanten Beitrag vom „Bayerischen Rundfunk“ ansehen.

Foto: Screenshot back.intern./br.de