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Kaffeehaus im Retro-Stil

Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller (2. v. l.) und ihre Mutter Friederike Kreutzkamm (links) mit ihrem Team bei der Wiedereröffnung der Filiale in München. Foto: Kreutzkamm GmbH

 

Nach einmonatigem Umbau hat die Münchner Traditionskonditorei Kreutzkamm ihr Café in der Maffeistraße neu eröffnet. Damit hat München ein schönes Stück echte deutsche Kaffeehaus-Kultur bekommen, so das Unternehmen selbstbewusst. Gestaltet ist das neue „alte“ Café im Retro-Stil, detailgetreu dem Dresdner Stammhaus aus den goldenen 1920er Jahren nachempfunden. Die 51-jährige Unternehmerin Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller (im Foto 2. v. l.), die jüngst von ihrer Mutter Friederike Kreutzkamm die Geschäftsführung des Familienbetriebes übernommen hat, initiierte diesen Umbau.

Ihre Idee: Ein Gegenpol zu den sonst üblichen Coffee to go Shops. „Kreutzkamm ist ein Familienunternehmen mit einer 194 jährigen Geschichte und diese Geschichte ist es wert, erzählt zu werden“, so Kreutzkamm-Aumüller. In einer sehr persönlichen und emotionale Rede drehte sich dann nicht, wie erwartet, alles um das neue Café, sondern Kreutzkamm-Aumüller nahm die Eröffnung vielmehr zum Anlass, ihrer Mutter Friederike dafür zu danken, dass sie das Unternehmen fast 40 Jahre mit Umsicht, Geschick und Gespür auch durch schwierige Fahrwasser manövrierte und die Kreutzkamm GmbH zu einem erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen mit Standorten in München, Tegernsee und Dresden gemacht hat. Auch gab sie bei diesem Anlass offiziell bekannt, dass sie, in Abstimmung mit ihrer Mutter, die in diesem Jahr 87 wird, von nun an, zusammen mit dem langjährigen Geschäftsführer Frank Reiser, die Leitung der Kreutzkamm GmbH übernehmen werde.