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Fusion wie geplant

Die Verschmelzung der Bäko-Zentralen Nord und Süddeutschland zur Bäko-Zentrale eG soll wie geplant in den Generalversammlungen im Juni beschlossen werden, wie die Genossenschaften melden. Die Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2018 erfolgen. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die „übernehmende Genossenschaft“ die Bäko-Zentrale Nord eG, die „übertragende Genossenschaft“ die Bäko-Zentrale Süddeutschland eG. Die Bäko-Zentrale eG wird ihren Sitz in Duisburg und eingetragene Zweigniederlassungen in Ladenburg, Nürnberg und Rellingen haben.

Grundsätzlich sollen Vorstand und Aufsichtsrat nach der Fusion verkleinert und in beiden Fällen paritätisch von Nord und Süd besetzt werden. Die Vorstandsmitglieder Norbert Hupe (Dienstsitz Duisburg) und Holger Knieling (Dienstsitz Ladenburg) bleiben geschäftsführende Vorstandsmitglieder der Bäko-Zentrale eG, die übrigen Vorstandsmitglieder sind nicht hauptamtlich tätig.

Ziele und Motivation für die Fusion

Im Hinblick auf die Marktveränderungen der letzten Jahre sei auch eine Veränderung bei den Bäko-Zentralen sinnvoll, so die Genossenschaften. Insbesondere der starke Rückgang der Backbetriebe, ihre zunehmende Betriebsgrößen, die sinkende Anzahl der zugleich größer gewordenen Bäko-Regionalgenossenschaften sowie die Veränderungen auf Lieferanten- und Wettbewerbsebene habe zu diesem Schritt geführt. So diene die Verschmelzung der beiden Bäko-Zentralen dem Erhalt und der Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie der langfristigen Existenzsicherung.

Für den Zeitraum ab 1. Januar 2019 sei geplant, die Preis- und Vergütungssysteme zusammenzuführen und gemeinsam fortzuentwickeln. Bei den künftigen Aufgaben und Betriebsabläufen soll jeweils der Grundsatz gelten, dass das Beste aus beiden Zentralen die Benchmark darstellt, teilten die Genossenschaften mit.