Deutsche Nudeln sind Eiernudeln, Hartweizen kommt aus dem Süden und wirklich gute Pasta aus Italien? Zum Weltnudeltag am 25. Oktober möchte der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS) mit hartnäckigen Nudelmythen aufräumen. Dabei plädiert VGMS-Geschäftsführer Peter Haarbeck dafür, auch die Nudelhersteller hierzulande in den Blick zu nehmen.
VGMS
Hitze und Notreife haben die Ertragserwartungen für Weizen, Roggen, Dinkel, Durum und Hafer deutlich gedämpft, meldet der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS. Auch wenn grundsätzlich genügend mühlenfähiges Getreide geerntet worden sei, werde es immer komplexer die richtigen Rohstoffe zu beschaffen.
Die Nachfrage nach Hafer und Haferprodukten wächst weiter, meldet der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS). Die Beliebtheit des Getreides als Lebensmittel nehme seit Jahren zu. Ob Haferflocken, Drinks, Müsliprodukte oder neue innovative Zubereitungen – Hafer gelte als heimisches Superfood mit einem positiven Image bei Verbrauchern.
„Kein Hafer bleibt liegen“, lautet die klare Botschaft der Hafermühlen an die heimische Landwirtschaft. Hafer gilt durch sein gutes Nährstoffprofil und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als „heimisches Superfood“ – und seine Beliebtheit wächst und wächst.
So einen Getreidemarkt habe er in seinem gesamten Berufsleben noch nicht erlebt, sagt Michael Gutting, Müller und Präsidiumsmitglied des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft.
